WIR UND UNSERE KISTEN

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E ntstanden ist unser Team nach einem Gespräch mit dem Organisator des Kleinnaundorfer Seifenkistenrennens 'Großer Preis von Kleinnaundorf'. Wir sprachen über Teilnehmer, Fahrer, Strecke und Besucherzahlen. Zu Hause erzählte ich meiner Tochter von unserem Gespräch und dem eventuellen Bau einer eigenen Seifenkiste. Von der Idee war sie so begeistert, dass ich schon am nächsten Tag den Organisator anrief und uns auf die Teilnehmerliste setzen ließ. Und das noch ohne Seifenkiste oder einem genauen Plan!

A lso ging es nun an die Planung: Wie soll unsere Seifenkiste aussehen? Welche Form und welches Motiv soll sie haben? Nach vielen Überlegungen und einigem Recherchieren im Internet haben wir uns dann für den hoch gefürchteten Weißen Hai entschieden. Damit wollten wir den bisherigen Rennfahreren gleich mal das Fürchten lehren. Zunächst organisierten wir uns das benötigte Material: Holz. Da mein Bruder eine selbständige Tischlerei besitzt, war dies mein erster Anlaufpunkt. Von ihm erhielt ich eine 25mm starke Spanplatte als Fahrzeugunterseite und zwei große Hartfaserplatten, die als Seitenwände für die Seifenkiste dienen sollten.Nun brauchte ich nur noch die Mechanik. Die genauen Informationen darüber holte ich mir in verschiedenen Baumärkten ein.Nach rund 14 Tagen Planung und Organisation konnte es endlich los gehen. Zunächst räumte ich die Garage aus um genügend Platz zum Arbeiten zu haben. Dann folgten etwa drei Wochen voll mit Sägen, Bohren und Feinarbeiten und schon war unsere Schmuckstück der "Weiße Hai" fertig. Keine zwei Wochen später war der Große Preis von Kleinnaundorf, wo Jennifer gleich auf Anhieb den 1. Platz erreichte! Wenn das keine Erfolgsstory ist!

N achdem ich Jennifer zu einigen Rennen der Saison 2011 begleitet hatte, reichte mir das bloße Zuschauen bald nicht mehr aus. Ich wollte selbst mitfahren! Am besten wäre es natürlich, wenn ich einfach die gleiche Seifenkiste nutzen könnte. Bei einer Probesitzung wurde aber ersichtlich, dass meine Beine für den "Weißen Hai" zu lang sind. Ein Umbau war aufgrund der vorhandenen Konstruktion nicht möglich ohne die Seifenkiste komplett auseinander zu nehmen. Es mußte als eine eigene Seifenkiste her. Nun stand ich vor den gleichen Problemen wie im Jahr zuvor: Welche Größe und Form sollte sie haben? Wieder ein Eigenbau oder doch Kaufen? Da ich mittlerweile bei einigen Rennen dabei war, kannte ich die optimale Form einer Seifenkiste. Ich stöberte daraufhin im Internet und fand einen Verkäufer in Berlin. Dieser lagerte auf dem Dachboden einen alten, heruntergekommenen Plastikkörper ohne jegliche Mechanik oder ähnliches. Nicht einmal Räder gab es. Aber ich sah das vorhandene Potenzial, handelte den Preis noch etwas nach unten und nahm das gute Stück mit zurück in die Heimat. Danach ging es los mit dem Um- und Ausbau der Seifenkiste

DIE RAKETE !!!

Hier kommt Lilly angerauscht!

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